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Historie der JUKO

Vereinsgründung 1986

Entwicklung der inhaltlichen Angebote:

In den ersten 5 Jahren
  • Betreuungsweisungen für straffällige junge Menschen nach dem JGG (Jugendgerichtsgesetz)
  • individuelle Entlassungsvorbereitung für Insassen der Justizvollzugsanstalt Rockenberg Jugendstrafanstalt)
  • pädagogisch betreute Arbeitsweisungen im Rahmen des Jugendstrafverfahrens
  • Durchführung „Sozialer Trainingskurse“
  • Entwicklung des Täter-Opfer-Ausgleichs für Jugendliche und Heranwachsende (Modellprojekt)
Bis zum 10. Jahr
  • die Angebote der Jugendstraffälligenhilfe werden durch die Reform des Jugendgerichtsgesetzes zu Regelangeboten
  • Konzeption eines Streetworkprojektes
  • Aufbau und Entwicklung erster Angebote nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetzt (KJHG) SGB VIII
  • Betreutes Wohnen für junge Volljährige „Sprungbrett“
Bis zum 15. Jahr
  • Auftrag zur Umsetzung des Täter-Opfer-Ausgleichs für Erwachsene im Landgerichtsbezirk Marburg
  • Einführung des Anti-Aggressivitätstrainings im Bereich der Jugendstraffälligenhilfe
  • Aufbau des Bereiches Schulmediation und Streitschlichtung
  • Die JUKO entwickelt Angebote für die Beschäftigung und Qualifizierung junger Menschen (Jugendwerkstatt mit den Bereichen Holz, Metall, Maler und Lackierer)
  • Weiterentwicklung der Jugendberufshilfeprojekte unter Genderaspekten:
    • Qualifizierung für junge Frauen im Bereich Gastronomie und Hauswirtschaft und Eröffnung des Bistro A Capella
    • Qualifizierung für junge Männer „AQUA“ im Bereich Forst- und Umwelt
Bis zum 20. Jahr
  • Lebensweltorientierte Schulsozialarbeit für den Landkreis Marburg-Biedenkopf
  • Coolness-Training an der Schule für Erziehungshilfe
  • “Projekt Linie 1“ gewaltfreie Zone Schulbus
  • Ausbau der Gewaltpräventionskonzepte an Schulen
  • Eröffnung des Stadtteilladens im Bistro A Capella
  • Start des Ausbildungsganges „Fachkraft im Gastgewerbe“
  • Eröffnung des gastronomischen Betriebs in der Waggonhalle als Ausbildungsbetrieb für junge Köche
  • weitere Angebote für junge Menschen nach dem SGB II in Marburg, Frankenberg und Bad Wildungen
  • Schaffung von 3 Ausbildungsplätzen für Forstwirte
  • Entwicklung eines familienorientierten Clearingangebotes „fit for family“ (f³)“
  • Initiierung und Durchführung eines Boxcamps zur Gewaltprävention
20 Jahre bis Heute
  • Strukturveränderung in zwei Arbeitsbereiche
    • Jugendkonflikthilfe
      • Angebote der Jugendstraffälligenhilfe
      • Täter-Opfer-Ausgleich
      • STOP-Training (Soziales Training Opferschutz und Prävention) ein Trainigskurs für männliche Täter häuslicher Gewalt
      • Angebote im Rahmen von Erziehungshilfen nach § 27 ff. (KJHG) SGB VIII
    • Jugendkompetenznetzwerk
      • Ausbildungsvorbereitende Orientierungskurse
      • BOJE-Kurse (Berufliche Orientierung-Jugendliche-Entwicklung)
      • Kultur- und Eventmanagement für Erwachsene
      • „Concierge“ Hausmeister- und Qualifizierungsprojekt für den sozialen Wohnungsbau
      • überbetriebliche Ausbildungseinrichtungen
      • gastronomische Betriebe
      • Jugendwerkstatt „AUQA“ Forst- und Umwelt
      • Schulcafeteria an der Theodor-Heuss-Schule